Montag, 19. März 2012
Donnerstag, 15. März 2012
Wer nichts wird... wird
wird Wirt. Heisst es.
Zum Glück bin ich nicht Wirt, sondern lediglich... ja was bin ich denn eigentlich überhaupt genau jetzt?
Zuallererst bin ich irgendwie gerührt, dass diese grauslige stinkende Spelunke nochmal eine zweite Chance vor dem Olymp der Gastro-Faschisten bekommen hat. Es ist so, als hätte man eine verbrauchte 40 jährige Nutte ein halbes Jahr ins Fitness geschickt, operiert, desinfiziert und liesse sie jetzt los auf den zweiten Frühling wie Killerbienen.
Zum anderen ist damit das Projekt für mich auch schon weitestgehend beendet. Denn Wirt bin ich nicht, ich stehe da nicht am Zapfhahn und lasse die Bier raus bis alle umfallen kurz vor Mitternacht wie die Flaschen von Böllern. Es geht mir nur darum, dass dieses Dorf eben diese Beiz auch braucht, vor allem im Winter, wenn es keine Alternative gibt.
Also bin ich kein Wirt, aber kein Wirt bin ich irgendwie auch nicht. Weil mitgeholfen hab ich ja und ohne mich wärs kaum passiert.
Jetzt gibts eine Küche, wo vorher nur die Leiche einer Küche aufgebahrt lag. Es gibt gute Weine, wo einst nur noch Kochwein an die Wirte selbst floss und es gibt zu Essen für die hungrigen wo es nur Hunger gab. Das ist doch schonmal irgendwas, irgendwie. Heute um 5 öffnen wir zum ersten Mal die Türen und ich werde sicher 100 Mal sagen "nein, ich bin nicht der Wirt" und es wirds ja doch keiner glauben.
Deshalb: Ich bin irgendwie kein Wirt, denn ich wurde schon mehrmals etwas, ergo kann ich kein Wirt werden.
PS: Fussballclub hab ich, WM fahr ich, berühmt bin ich, Preise hab ich, Million war schon, Kneipe ist jetzt, Mönch war ich auch... bleibt noch das reisen. mit 32. Bravo ich.
Zum Glück bin ich nicht Wirt, sondern lediglich... ja was bin ich denn eigentlich überhaupt genau jetzt?
Zuallererst bin ich irgendwie gerührt, dass diese grauslige stinkende Spelunke nochmal eine zweite Chance vor dem Olymp der Gastro-Faschisten bekommen hat. Es ist so, als hätte man eine verbrauchte 40 jährige Nutte ein halbes Jahr ins Fitness geschickt, operiert, desinfiziert und liesse sie jetzt los auf den zweiten Frühling wie Killerbienen.
Zum anderen ist damit das Projekt für mich auch schon weitestgehend beendet. Denn Wirt bin ich nicht, ich stehe da nicht am Zapfhahn und lasse die Bier raus bis alle umfallen kurz vor Mitternacht wie die Flaschen von Böllern. Es geht mir nur darum, dass dieses Dorf eben diese Beiz auch braucht, vor allem im Winter, wenn es keine Alternative gibt.Also bin ich kein Wirt, aber kein Wirt bin ich irgendwie auch nicht. Weil mitgeholfen hab ich ja und ohne mich wärs kaum passiert.
Jetzt gibts eine Küche, wo vorher nur die Leiche einer Küche aufgebahrt lag. Es gibt gute Weine, wo einst nur noch Kochwein an die Wirte selbst floss und es gibt zu Essen für die hungrigen wo es nur Hunger gab. Das ist doch schonmal irgendwas, irgendwie. Heute um 5 öffnen wir zum ersten Mal die Türen und ich werde sicher 100 Mal sagen "nein, ich bin nicht der Wirt" und es wirds ja doch keiner glauben.
Deshalb: Ich bin irgendwie kein Wirt, denn ich wurde schon mehrmals etwas, ergo kann ich kein Wirt werden.
PS: Fussballclub hab ich, WM fahr ich, berühmt bin ich, Preise hab ich, Million war schon, Kneipe ist jetzt, Mönch war ich auch... bleibt noch das reisen. mit 32. Bravo ich.
Dienstag, 6. März 2012
The Day After... Geburtstag
Gestern die Gedanken zum grossen Wurf meiner Mutter und geilsten Treffers meines Vaters... (quod erat demonstrandum haha)
Jetzt so der Burner danach, leichte Schlagseite, absolut kein Motivationsmangel aber eine unsichere Wahrnehmung der sich einschleichenden Euphorie bezüglich des machens von Sachen.
Ehrlich, ich bin ja nicht gerade der klassische Vertäderler (Ver-tä-der-ler: richtig Neologismus!). Mindestens 50 % aller Dummheiten die mir länger als eine Sauftour lang im Kopf hängen bleiben sind oder werden umgesetzt. Heute war schlimmer.
Aufgewacht, beim Morgenkäk all smiles. Keine Ahnung warum. Mails beantwortet mit einem Anflug von Beschwingtheit wie das Brian Setzer Orchester, dann wieder Off Beat wie Schwulenrapfilme und im BingoBongo Groove von Manu Chao kurz die Pendenzen überflogen/überfliegt... wie Flugsaurier in Comics.
Heute muss ein guter Tag sein, wobei jeder muss ein guter Tag sein, grundsätzlich, sonst wäre die Atombombe längst erklärt.
Manchmal bekomme ich Feedback von Leuten zu meinen Texten in Print und Blogs, sie verstünden nicht, was ich eigentlich sagen wolle damit. Ja, das ist vermutlich das Rezept dieser Wort-gewordenen psychogenen Anfälle. selbst ich weiss es nicht. Es steht da, ich lese es durch, es passt oder auch nicht aber es steht da, also muss es da hingewollt haben.
Jetzt so der Burner danach, leichte Schlagseite, absolut kein Motivationsmangel aber eine unsichere Wahrnehmung der sich einschleichenden Euphorie bezüglich des machens von Sachen.
Ehrlich, ich bin ja nicht gerade der klassische Vertäderler (Ver-tä-der-ler: richtig Neologismus!). Mindestens 50 % aller Dummheiten die mir länger als eine Sauftour lang im Kopf hängen bleiben sind oder werden umgesetzt. Heute war schlimmer.
Aufgewacht, beim Morgenkäk all smiles. Keine Ahnung warum. Mails beantwortet mit einem Anflug von Beschwingtheit wie das Brian Setzer Orchester, dann wieder Off Beat wie Schwulenrapfilme und im BingoBongo Groove von Manu Chao kurz die Pendenzen überflogen/überfliegt... wie Flugsaurier in Comics.
Heute muss ein guter Tag sein, wobei jeder muss ein guter Tag sein, grundsätzlich, sonst wäre die Atombombe längst erklärt.
Manchmal bekomme ich Feedback von Leuten zu meinen Texten in Print und Blogs, sie verstünden nicht, was ich eigentlich sagen wolle damit. Ja, das ist vermutlich das Rezept dieser Wort-gewordenen psychogenen Anfälle. selbst ich weiss es nicht. Es steht da, ich lese es durch, es passt oder auch nicht aber es steht da, also muss es da hingewollt haben.
Montag, 5. März 2012
Go GM, it's your Birthday!
Geburtstag!
Der irrtümliche Brauch, Leute am Tag zu beschenken, an dem eigentlich nur ihre Mutter etwas geleistet hat. Aus dem selben Grund kapiere ich übrigens auch das Prinzip Muttertag nicht.
32 bin ich jetzt. Das ist so halb alt. Es ist 19 Jahre nachdem ich starb für ein paar Sekunden, nach der Tumor Operation. Es sind 8 Jahre vor dem Alter, dass ein Arzt einmal lapidar als "eher obere Erreichbarkeit" definiert hat bei mir. Da wird man schon eher sehr nervös, wenn man einmal etwas Herzrasen hat oder 2 Nächte kaum schläft oder eine verblödete Designerdroge ausprobiert, die völlig anders wirkt, als man das gerne gehabt hätte.
Grundsätzlich aber stellen sich immer die selben Fragen in Reih und Glied auf an diesem Tag:
-Was habe ich die letzten 356 Tage auf die Beine gestellt?
-Hätte ich mehr tun können?
-Lebe ich bewusst, nutze ich den Tag, helfe ich wo ich kann?
-Nutze ich meine Möglichkeiten sinnvoll?
-Habe ich verziehen oder habe ich aussortiert? Oder habe ich Aussortierten verziehen?
Und natürlich noch viele mehr, aber der Kernpunkt ist die Frage an mich, ob ich mir genüge.
Oft habe ich das nicht. Wirklich nicht. Musik hielt ich für Nonsens und Spass, soziales Engagement wurde oft nicht gewürdigt, Familie heisst stetige Konflikte, Geld ist für mich kein Parameter für Zufriedenheit und zu mir selbst bin ich sowieso einiges strenger als andere. Umgekehrt paradoxerweise umgekehrt.
Vom 5. März 2011 bis zum 5. März 2012 hatte ich Zeit, einen Abschied zu verarbeiten, habe meinen musikalischen Zyklus als Gimma beendet, eine tolle Kolumne geschrieben und zu spontan aufgegeben, ein Büro eingerichtet, mit Freunden einen unabhängigen Fussball-Verband aufgestellt der funktioniert, bin gereist an Orte die ich besuchen wollte, schrieb Lieder zu Themen die ich noch nie angepackt habe, gab ein Laster auf, habe mich weitergebildet, renoviere eine Beiz, 40 Bücher gelesen, habe mit 2 Theaterstücken meine Schauspielkarriere erfolgreich vorangebtrieben... und nebenbei noch die Zeit gefunden, unglaubliche Mengen an Minuten für Dinge zu verplempern, die man Freizeit nennt, gemeinhin. Ein gutes Jahr. Sogar mein Gehör macht wieder mit.
Von mir aus darfs weitergehen, Schwung hat die Sache jetzt! :)
Der irrtümliche Brauch, Leute am Tag zu beschenken, an dem eigentlich nur ihre Mutter etwas geleistet hat. Aus dem selben Grund kapiere ich übrigens auch das Prinzip Muttertag nicht.
32 bin ich jetzt. Das ist so halb alt. Es ist 19 Jahre nachdem ich starb für ein paar Sekunden, nach der Tumor Operation. Es sind 8 Jahre vor dem Alter, dass ein Arzt einmal lapidar als "eher obere Erreichbarkeit" definiert hat bei mir. Da wird man schon eher sehr nervös, wenn man einmal etwas Herzrasen hat oder 2 Nächte kaum schläft oder eine verblödete Designerdroge ausprobiert, die völlig anders wirkt, als man das gerne gehabt hätte.
Grundsätzlich aber stellen sich immer die selben Fragen in Reih und Glied auf an diesem Tag:
-Was habe ich die letzten 356 Tage auf die Beine gestellt?
-Hätte ich mehr tun können?
-Lebe ich bewusst, nutze ich den Tag, helfe ich wo ich kann?
-Nutze ich meine Möglichkeiten sinnvoll?
-Habe ich verziehen oder habe ich aussortiert? Oder habe ich Aussortierten verziehen?
Und natürlich noch viele mehr, aber der Kernpunkt ist die Frage an mich, ob ich mir genüge.
Oft habe ich das nicht. Wirklich nicht. Musik hielt ich für Nonsens und Spass, soziales Engagement wurde oft nicht gewürdigt, Familie heisst stetige Konflikte, Geld ist für mich kein Parameter für Zufriedenheit und zu mir selbst bin ich sowieso einiges strenger als andere. Umgekehrt paradoxerweise umgekehrt.
Vom 5. März 2011 bis zum 5. März 2012 hatte ich Zeit, einen Abschied zu verarbeiten, habe meinen musikalischen Zyklus als Gimma beendet, eine tolle Kolumne geschrieben und zu spontan aufgegeben, ein Büro eingerichtet, mit Freunden einen unabhängigen Fussball-Verband aufgestellt der funktioniert, bin gereist an Orte die ich besuchen wollte, schrieb Lieder zu Themen die ich noch nie angepackt habe, gab ein Laster auf, habe mich weitergebildet, renoviere eine Beiz, 40 Bücher gelesen, habe mit 2 Theaterstücken meine Schauspielkarriere erfolgreich vorangebtrieben... und nebenbei noch die Zeit gefunden, unglaubliche Mengen an Minuten für Dinge zu verplempern, die man Freizeit nennt, gemeinhin. Ein gutes Jahr. Sogar mein Gehör macht wieder mit.
Von mir aus darfs weitergehen, Schwung hat die Sache jetzt! :)
Sonntag, 26. Februar 2012
... und was schaffsch so?
Informationen zu Beiz, Musik und so weiter... Februar 2012
Es soll ja - ich für meinen Teil finde das eher etwas befremdlich - Leute geben, die immernoch meinen ich sei Rapper, Vollzeit. So wie auf diesen amüsanten "what they think..." Bildern. Rumgammeln in viel zu weiten Hosen und mit den Armen rudern, während man Profanität streut wie Güllentraktor. Nein, ist nicht mehr so. Ein bezahltes Hobby wo man ab und zu für etwas Wirbel sorgt... mehr dazu weiter unten.
Restaurant Calanda Haldenstein
Zusammen mit meinem Geschäftspartner Marc renoviere ich zur Zeit eine Dorfkneipe in Haldenstein, Graubünden. Das Calanda ist eine urchige Knälle, wo man Abends Bier trank, jasste und dumm geredet wurde. Nach einem Mieterwechsel haben wir die Gunst der Stunde gepackt wie Zwangsgrapscher und uns angeboten als neue Pächter. Seit Beginn dieses Jahres laufen nun die Konzeption und Renovation. Zu viele Infos mag ich zwar noch nicht in die Welt blasen, aber ich kann auf jeden Fall schonmal vorweg nehmen, dass es definitiv eine Dorfkneipe bleibt. Kein In-Lokal, kein Club, kein überambitionierter Gourmettempel für Pseudo-Hipster. Die Renovation spült zwar neuen Glanz in alte Mauern, aber schlussendlich soll die Beiz neben der Kirche im Dorf bleiben... Eine kleine Bühne hats zwar, einen Koch auch und wie gesagt, es wurde gepimpt, aber die selben Möbel stehen wieder dort, frisch gesandstrahlt, die Preise der Dorf-Vereine werden wieder ausgestellt und ich freue mich jetzt schon auf die Jasser und Dorfpatrioten, welche hoffentlich dann und wann von neugierigen Touris und Reisenden Garahoopies aufgemischt werden. Die Eröffnung werde ich noch genauer kommunizieren... Mitte März ist es soweit. Wer eingeladen werden will, darf sich gerne bei mir melden.
Das Gimmasworld Büro
Es dauert zwar... aber es wird e länger je detaillierter. Ich ziehe in ein neues Büro, Ende März. Meine Webseite wird in absehbarer Zeit umgeschaltet und meine verschiedenen Tätigkeitsbereiche bekommen endlich ein Zuhause, wo man anrufen kann ins Büro (mit AB!), Mails beantwortet werden und man sich kümmert und Gäste empfängt. Bislang wars ja schon relativ mühsam, an mich ranzukommen. Das umgehen wir jetzt einfach so.
Radio
Es stehen 2 Radio Konzepte im Raum, beide allerdings abhängig vom Büroumzug. Da darf man nicht gross rumblöken, bis es definitiv wird. Könnte allerdings zu einer neuen Priorität werden. Wie Haldensteiner Bier.
Haldensteiner Bier
Gibts bald. lol
Das Wort in Schrift: Bücher, Kolumnen, Artikel
Nach der Absetzung der SO Kolumne wurde es zwangsläufig ruhiger in diesem Gebiet. Ich habe eine Kurzgeschichtesammlung fertig und wir sind nach wie vor daran, den passenden Verlag für meine Bio zu finden. Aber die Buchwelt ist in etwa zur Musikindustrie, was die Schildkröte zum Hasen ist. Eine Kolumne in einer grossen Schweizer Tageszeitung wurde angedacht, ist dann aber an meiner Zensurangst gescheitert. Die betreffenden Konzepte, 2 an der Zahl, schlummern jetzt einfach vor sich hin in der Schublade.
Toni Tell
Im April erscheint wie angekündigt ein neues Rap Album (schreck lass nach, er hat Rap gesagt!). Mit Gerard aus Wien. 3 Videos sind abgedreht, eine Radiosingle ist ebenfalls am Start und um das weitere Prozedere kümmert sich Musikvertrieb. Es ist ein Rap Album geworden, sehr ausgefeilt produziert von einigen Grössen der internationalen Szene. Love it!
Andere Musik
Stalingrad Cowboyz Album ist gemastert, mit The Jesse Pinkman (joiz berichtete) haben sich zwei Dutzend Demos angesammelt und Bucher und Schmid liegt bei Claud. Ein Gimma Album habe ich aufgenommen, aber gleich wieder verworfen. Vielleicht gibts eine Single. Und eigentlich steht mir der Sinn ehrlich gesagt ein wenig nach OBK. Humor, Bier und dummes Gepose. Das wärs... müsste man die Band allerdings wieder zusammentrommeln. Und mit einem Kollegen von der Rasta Side of Life werde ich nächstens intensiver arbeiten... auf das freue ich mich diebisch! Da liebäugle ich auch wieder mit dem Live Gedanken...
Ja, so siehts bei mir aus und ich freue mich sehr auf die nächsten spannenden Monate!
Es soll ja - ich für meinen Teil finde das eher etwas befremdlich - Leute geben, die immernoch meinen ich sei Rapper, Vollzeit. So wie auf diesen amüsanten "what they think..." Bildern. Rumgammeln in viel zu weiten Hosen und mit den Armen rudern, während man Profanität streut wie Güllentraktor. Nein, ist nicht mehr so. Ein bezahltes Hobby wo man ab und zu für etwas Wirbel sorgt... mehr dazu weiter unten.
Restaurant Calanda Haldenstein
Zusammen mit meinem Geschäftspartner Marc renoviere ich zur Zeit eine Dorfkneipe in Haldenstein, Graubünden. Das Calanda ist eine urchige Knälle, wo man Abends Bier trank, jasste und dumm geredet wurde. Nach einem Mieterwechsel haben wir die Gunst der Stunde gepackt wie Zwangsgrapscher und uns angeboten als neue Pächter. Seit Beginn dieses Jahres laufen nun die Konzeption und Renovation. Zu viele Infos mag ich zwar noch nicht in die Welt blasen, aber ich kann auf jeden Fall schonmal vorweg nehmen, dass es definitiv eine Dorfkneipe bleibt. Kein In-Lokal, kein Club, kein überambitionierter Gourmettempel für Pseudo-Hipster. Die Renovation spült zwar neuen Glanz in alte Mauern, aber schlussendlich soll die Beiz neben der Kirche im Dorf bleiben... Eine kleine Bühne hats zwar, einen Koch auch und wie gesagt, es wurde gepimpt, aber die selben Möbel stehen wieder dort, frisch gesandstrahlt, die Preise der Dorf-Vereine werden wieder ausgestellt und ich freue mich jetzt schon auf die Jasser und Dorfpatrioten, welche hoffentlich dann und wann von neugierigen Touris und Reisenden Garahoopies aufgemischt werden. Die Eröffnung werde ich noch genauer kommunizieren... Mitte März ist es soweit. Wer eingeladen werden will, darf sich gerne bei mir melden.
Das Gimmasworld Büro
Es dauert zwar... aber es wird e länger je detaillierter. Ich ziehe in ein neues Büro, Ende März. Meine Webseite wird in absehbarer Zeit umgeschaltet und meine verschiedenen Tätigkeitsbereiche bekommen endlich ein Zuhause, wo man anrufen kann ins Büro (mit AB!), Mails beantwortet werden und man sich kümmert und Gäste empfängt. Bislang wars ja schon relativ mühsam, an mich ranzukommen. Das umgehen wir jetzt einfach so.
Radio
Es stehen 2 Radio Konzepte im Raum, beide allerdings abhängig vom Büroumzug. Da darf man nicht gross rumblöken, bis es definitiv wird. Könnte allerdings zu einer neuen Priorität werden. Wie Haldensteiner Bier.
Haldensteiner Bier
Gibts bald. lol
Das Wort in Schrift: Bücher, Kolumnen, Artikel
Nach der Absetzung der SO Kolumne wurde es zwangsläufig ruhiger in diesem Gebiet. Ich habe eine Kurzgeschichtesammlung fertig und wir sind nach wie vor daran, den passenden Verlag für meine Bio zu finden. Aber die Buchwelt ist in etwa zur Musikindustrie, was die Schildkröte zum Hasen ist. Eine Kolumne in einer grossen Schweizer Tageszeitung wurde angedacht, ist dann aber an meiner Zensurangst gescheitert. Die betreffenden Konzepte, 2 an der Zahl, schlummern jetzt einfach vor sich hin in der Schublade.
Toni Tell
Im April erscheint wie angekündigt ein neues Rap Album (schreck lass nach, er hat Rap gesagt!). Mit Gerard aus Wien. 3 Videos sind abgedreht, eine Radiosingle ist ebenfalls am Start und um das weitere Prozedere kümmert sich Musikvertrieb. Es ist ein Rap Album geworden, sehr ausgefeilt produziert von einigen Grössen der internationalen Szene. Love it!
Andere Musik
Stalingrad Cowboyz Album ist gemastert, mit The Jesse Pinkman (joiz berichtete) haben sich zwei Dutzend Demos angesammelt und Bucher und Schmid liegt bei Claud. Ein Gimma Album habe ich aufgenommen, aber gleich wieder verworfen. Vielleicht gibts eine Single. Und eigentlich steht mir der Sinn ehrlich gesagt ein wenig nach OBK. Humor, Bier und dummes Gepose. Das wärs... müsste man die Band allerdings wieder zusammentrommeln. Und mit einem Kollegen von der Rasta Side of Life werde ich nächstens intensiver arbeiten... auf das freue ich mich diebisch! Da liebäugle ich auch wieder mit dem Live Gedanken...
Ja, so siehts bei mir aus und ich freue mich sehr auf die nächsten spannenden Monate!
Freitag, 24. Februar 2012
Streitanalyse Jetzt
Wie streitet man noch?
Ja, legen wir die Karten auf den Tisch: mein effektivstes Mittel zu Öffentlichkeitswahrnehmung war immer die flache, laute Hand. Bildlich gesprochen. Wenn mir etwas nicht gepasst hat, habe ich quasi "auf den Tisch geklopft". Oft wars im Sinne meines Umfelds, der Leute die ähnlich studieren. Selten wars berechnet, um künstlich Lärm auf mich zu generieren. Manchmal schien es mir notwendig und bei diesen Fällen erwies sich die Taktik aufzufallen oft als Gegengeschoss. Die Leute mögen nicht, wenn einer sich zu sicher ist und gegen den Strom schwimmt.
Mit den Jahren habe ich das Interesse an solchen Spielchen verloren. Erstens habe ich wie unzählige erkannt, dass mein Furz nicht besser riecht als der meines Nachbarn und zweitens ist diese ewige Konfrontation auch irgendwann nervig. Man will - selbst wenn man sich sicher ist und eigentlich einsteht für unbestrittene Fakten - keine Kämpfe mehr ausfechten für etwas, was einen nicht weiterbringt, selbst wenn man Recht behält. Hätte man die Energie für das, wäre man Missionar geworden. Bin ich nicht - ich lebe gut mit eigenem Glauben.
Nun, so würde das alles auch funktionieren. Leider bin ich aber in der Situation, dass ich als öffentliche Person damit rechnen muss, dass ich auch öffentlich in Konflikte gerate, wo ich selber zum Ziel werde. Wenn jemand also mich unter Beschuss nimmt, fällt es gleich doppelt schwer, nicht zu reagieren. Wenn jemand nämlich meinen Namen angreift, gewinnt er leider Gottes automatisch an Anerkennung, denn erstens kennen mich viele Leute, die durchaus auch auf Kritik in meine Richtung anspringen, weil sie mich und meins nicht mögen und zum anderen wäre es absurd, als Anwender selber Methode solche Anfeindungen pauschal zu ignorieren. Also ist ein solcher Vorstoss, selbst unangebracht, durchaus möglicherweise fähig, Leute aufhorchen zu lassen. Wenn das nur bei Personen passiert, die meinen Kosmos nicht tangieren, kann man das gut sein lassen. Beginnt es allerdings (auch ablehnend) in meinem Umfeld zu rumoren, fühlt man sich provoziert und zeigt Muskeln, Zähne oder mindestens Abschätzigkeit. Wenn im engen Kreis, dann ist das eine intime Angelegenheit, wird kaum wahrgenommen. Steigt der Krake allerdings auf an die Oberfläche und wird laut, passieren mehrere Dinge.
Der Wirbel um die Reaktionen betrifft ja grundsätzlich den Angreiffer. Dieser fühlt sich - egal was man zu sagen hat - bestätigt. Reagiert man auf eine Anschuldigung, ist man bei jeder noch so bescheidenen Reaktion automatisch auch mit einem imanginären Schritt zu Kreuze gekrochen. man beantwortet in den Augen der Öffentlichkeit keine Kritik, wenn sie nicht irgendwo einen Funken Wahrheit enthält.
Das perfide an der Sache ist nun allerdings, dass die Antwort kaum eine Rolle spielt inhaltlich. Selbst wenn die logischste Erklärung der Welt aufgeboten wird, so hat man leider damit zu leben, dass man die Kritik zumindest anerkannt hat als relevanten Eingriff in die Privatsphäre, den man definieren will.
In meinem Fall - oder anders gesagt in aktuellen Vorkommnissen - hat die leidige und langweilige Beschwerde jemandes wegen einer Formulierung eines Slogans, einer Melodie vielleicht, einer Idee, die mir ein Produzent dann verkauft hat, dafür gesorgt, dass daraus ein kleiner Schlagabtausch wurde. Nichts bewegendes, aber doch so bestimmt, dass ich (unnötigerweise eigentlich) reagiert habe und wir nun in der Situation sind, dass das Thema öffentlich ausklingt - selbst wenn wie gesagt langweilig und im Grundsatz völlig kleinlich. So habe ich gerade vernommen oder besser gesagt habe gehört, wie Besagter im Radio seine Sicht der Dinge noch einmal geschildert hat. Dass dabei die Urgeschichte, der Auslöser, schlicht und ergreifend selbst von ihm inzwischen relativiert wird, scheint er selber nicht zu merken. Im Gegenteil.
Rattenschwänze: Von einer Leiter zur nächsten! Neu ist das Thema unseres Disputs gar nicht mehr die ursprüngliche Vorwurfswelle, sondern neuerdings wird meine Reaktion darauf zum Thema. Und spätestens hier sollte meiner Meinung nach jeder halbwegs intelligente Mensch mit der Vernunft einer neutralen Geschmacksrichtung merken, dass ich mit einer Logik penetriert werde, die zweckmässig entfremdet nur noch der Aufmerksamkeit wegen aufrecht erhalten wird. Es geht gar nicht mehr um die Sache, es geht darum möglichst lange an diesem Ast festzuhalten, sich damit zu profilieren, sich aufzuspielen als Mann der Stunde.
Denn wenn, wie nach der Lektüre dieser Erklärung, Leute langsam verstehen weshalb jemand sich so dermassen an einer Sache festbeisst, durchschauen sie auch diese plumpe Blähung der Relevanz. Die einfache Logik solcher Konflikte ist: Du hast mich konfrontiert mit deinem Vorwurf, ich habe reagiert sowohl auf sachlicher als auch persönlicher Ebene und damit eine für jeden nachvollziehbare Bilanz gezogen. Wenn du jetzt also noch einmal intensiv reagierst, rechtfertigst du dich und erbringst den Beweis, dass deine erste Aktion zu unüberlegt und unausgereift war, denn sie bedarf ganz offensichtlich weiterer Erklärungen. Du hast es öffentlich eingestanden: du lagst falsch und du hast nicht das richtige getan. Das ist in Ordnung. Niemand erwartet von dir, dass du unfehlbar bist. Von mir auch nicht. Lass es gut sein, schluck was noch in deine Richtung fliegt im Nachhall des Konflikts und erwarte keine neue Konfrontation von mir. Was jetzt noch kommt, sind die Reste meiner Reaktion, nichts neues. Und auf deine neuen unspannenden Auftau-Sprüche gehe ich nicht mehr ein. Wenn du dich dennoch erkennst in Aussagen, liegt dies einzig an deiner berechtigten Paranoia. Mein Wort ist gesprochen.
PS: Lern daraus. Du bist nicht so einfältig wie du dich gibst.
Ja, legen wir die Karten auf den Tisch: mein effektivstes Mittel zu Öffentlichkeitswahrnehmung war immer die flache, laute Hand. Bildlich gesprochen. Wenn mir etwas nicht gepasst hat, habe ich quasi "auf den Tisch geklopft". Oft wars im Sinne meines Umfelds, der Leute die ähnlich studieren. Selten wars berechnet, um künstlich Lärm auf mich zu generieren. Manchmal schien es mir notwendig und bei diesen Fällen erwies sich die Taktik aufzufallen oft als Gegengeschoss. Die Leute mögen nicht, wenn einer sich zu sicher ist und gegen den Strom schwimmt.
Mit den Jahren habe ich das Interesse an solchen Spielchen verloren. Erstens habe ich wie unzählige erkannt, dass mein Furz nicht besser riecht als der meines Nachbarn und zweitens ist diese ewige Konfrontation auch irgendwann nervig. Man will - selbst wenn man sich sicher ist und eigentlich einsteht für unbestrittene Fakten - keine Kämpfe mehr ausfechten für etwas, was einen nicht weiterbringt, selbst wenn man Recht behält. Hätte man die Energie für das, wäre man Missionar geworden. Bin ich nicht - ich lebe gut mit eigenem Glauben.
Nun, so würde das alles auch funktionieren. Leider bin ich aber in der Situation, dass ich als öffentliche Person damit rechnen muss, dass ich auch öffentlich in Konflikte gerate, wo ich selber zum Ziel werde. Wenn jemand also mich unter Beschuss nimmt, fällt es gleich doppelt schwer, nicht zu reagieren. Wenn jemand nämlich meinen Namen angreift, gewinnt er leider Gottes automatisch an Anerkennung, denn erstens kennen mich viele Leute, die durchaus auch auf Kritik in meine Richtung anspringen, weil sie mich und meins nicht mögen und zum anderen wäre es absurd, als Anwender selber Methode solche Anfeindungen pauschal zu ignorieren. Also ist ein solcher Vorstoss, selbst unangebracht, durchaus möglicherweise fähig, Leute aufhorchen zu lassen. Wenn das nur bei Personen passiert, die meinen Kosmos nicht tangieren, kann man das gut sein lassen. Beginnt es allerdings (auch ablehnend) in meinem Umfeld zu rumoren, fühlt man sich provoziert und zeigt Muskeln, Zähne oder mindestens Abschätzigkeit. Wenn im engen Kreis, dann ist das eine intime Angelegenheit, wird kaum wahrgenommen. Steigt der Krake allerdings auf an die Oberfläche und wird laut, passieren mehrere Dinge.
Der Wirbel um die Reaktionen betrifft ja grundsätzlich den Angreiffer. Dieser fühlt sich - egal was man zu sagen hat - bestätigt. Reagiert man auf eine Anschuldigung, ist man bei jeder noch so bescheidenen Reaktion automatisch auch mit einem imanginären Schritt zu Kreuze gekrochen. man beantwortet in den Augen der Öffentlichkeit keine Kritik, wenn sie nicht irgendwo einen Funken Wahrheit enthält.
Das perfide an der Sache ist nun allerdings, dass die Antwort kaum eine Rolle spielt inhaltlich. Selbst wenn die logischste Erklärung der Welt aufgeboten wird, so hat man leider damit zu leben, dass man die Kritik zumindest anerkannt hat als relevanten Eingriff in die Privatsphäre, den man definieren will.
In meinem Fall - oder anders gesagt in aktuellen Vorkommnissen - hat die leidige und langweilige Beschwerde jemandes wegen einer Formulierung eines Slogans, einer Melodie vielleicht, einer Idee, die mir ein Produzent dann verkauft hat, dafür gesorgt, dass daraus ein kleiner Schlagabtausch wurde. Nichts bewegendes, aber doch so bestimmt, dass ich (unnötigerweise eigentlich) reagiert habe und wir nun in der Situation sind, dass das Thema öffentlich ausklingt - selbst wenn wie gesagt langweilig und im Grundsatz völlig kleinlich. So habe ich gerade vernommen oder besser gesagt habe gehört, wie Besagter im Radio seine Sicht der Dinge noch einmal geschildert hat. Dass dabei die Urgeschichte, der Auslöser, schlicht und ergreifend selbst von ihm inzwischen relativiert wird, scheint er selber nicht zu merken. Im Gegenteil.
Rattenschwänze: Von einer Leiter zur nächsten! Neu ist das Thema unseres Disputs gar nicht mehr die ursprüngliche Vorwurfswelle, sondern neuerdings wird meine Reaktion darauf zum Thema. Und spätestens hier sollte meiner Meinung nach jeder halbwegs intelligente Mensch mit der Vernunft einer neutralen Geschmacksrichtung merken, dass ich mit einer Logik penetriert werde, die zweckmässig entfremdet nur noch der Aufmerksamkeit wegen aufrecht erhalten wird. Es geht gar nicht mehr um die Sache, es geht darum möglichst lange an diesem Ast festzuhalten, sich damit zu profilieren, sich aufzuspielen als Mann der Stunde.
Denn wenn, wie nach der Lektüre dieser Erklärung, Leute langsam verstehen weshalb jemand sich so dermassen an einer Sache festbeisst, durchschauen sie auch diese plumpe Blähung der Relevanz. Die einfache Logik solcher Konflikte ist: Du hast mich konfrontiert mit deinem Vorwurf, ich habe reagiert sowohl auf sachlicher als auch persönlicher Ebene und damit eine für jeden nachvollziehbare Bilanz gezogen. Wenn du jetzt also noch einmal intensiv reagierst, rechtfertigst du dich und erbringst den Beweis, dass deine erste Aktion zu unüberlegt und unausgereift war, denn sie bedarf ganz offensichtlich weiterer Erklärungen. Du hast es öffentlich eingestanden: du lagst falsch und du hast nicht das richtige getan. Das ist in Ordnung. Niemand erwartet von dir, dass du unfehlbar bist. Von mir auch nicht. Lass es gut sein, schluck was noch in deine Richtung fliegt im Nachhall des Konflikts und erwarte keine neue Konfrontation von mir. Was jetzt noch kommt, sind die Reste meiner Reaktion, nichts neues. Und auf deine neuen unspannenden Auftau-Sprüche gehe ich nicht mehr ein. Wenn du dich dennoch erkennst in Aussagen, liegt dies einzig an deiner berechtigten Paranoia. Mein Wort ist gesprochen.
PS: Lern daraus. Du bist nicht so einfältig wie du dich gibst.
Mittwoch, 22. Februar 2012
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